Am Sonntag, den 3.12. traf sich die Grüne Jugend Unterfranken zur
Mitgliederversammlung in Schweinfurt.
Landwirt Wolgang Peter mit seinen Sohn Jonathan Peter brachten das Thema
Biolandwirtschaft in das Bewusstsein der Mitgliedern der Grünen Jugend Unterfranken.
Er hat grenzte klar die Unterschiede zwischen konventioneller Landwirtschaft und
ökologischer Landwirtschaft ab. F ü r alle Teilnehmer*innen war es erstaunlich, dass Peter
meinte, wie sehr die Auswirkungen des Klimawandels in Unterfranken sehr zu spüren
sind. Durch die wenigen Niederschläge sind es hier als Landwirt nicht die besten
Voraussetzungen, durch die immer weniger werdenden Niederschläge f ü r ihn ein ganz
klares Zeichen, dass Klimaschutz mehr als notwendig sei. Er setzt diese Ziel im Kleinen
mit seine Sohn auf seinen Hof schon um und berichtet von den tollen Erfahrungen, wie
man mit der Natur zusammen arbeite und Regenwürmer als Mitarbeiter hat. „ Noch nie
war die Zerstörung der Biodiversität so billig- durch Glyphosat “ , meine er, auf die aktuelle
Debatte um die Verlängerung der Zulassung des Herbizids angesprochen. Hier k ö nne die
Politik den Hebel ansetzen, ebenso bei der Einschränkung der Futtermittelimporte (Soja).
„ Der Stickstoff aus den Eiweißpflanzen kehrt nicht mehr in Form von Gülle zurück nach
Südamerika, sondern belastet hier das Grundwasser “ In seiner Vision zeigt er eine alte
Flurkarte von 1970 vor der Flurbereinigung, mit vielen kleinen Feldstücken und
Ackergrenzen. Eine Bewirtschaftung mit den heutigen Maschinen wäre nicht mehr
m ö glich, aber um eine Vielfalt (Biodiversität) in die Landschaft zu bekommen, müsse man
viele gestaltende Menschen wieder in die Flur bringen. Das versucht er durch das
Angebot von Saisongärten und der Ausbildung von Lehrlingen und Praktikanten*innen aus
aller Welt.
Auf den Tagesordnungspunkten standen außerdem die Neubesetzung des Vorstandes,
um f ü r die bevorstehenden Wahlen gut gewappnet zu sein. In den Vorstand sind neu
hinzugekommen: Irina Hönig, neue Sprecherin, ehemalige politische Geschäftsführung;
als politische Geschäftsführerin wurde Livia Erfurth aus Obernburg gewählt. Neben dem
Beisitzer Daniel Fleuchaus, wurden Luzie R ö schert aus Würzburg, Gregor Münch aus
Main-Spessart, Mara Hofhauser aus Würzburg, Fynn Dress aus Neustadt und Jan-Malte
Korff aus Hammelburg in den Vorstand gewählt. Damit ist der Vorstand flächendeckend
ausgestattet und hat so die Möglichkeit junge Menschen in Unterfranken anzusprechen.
Dort, wo noch keine Grüne Jugend Verbände existieren, kann sich die Grünen Jugend gut einbringe. Weiterhin stand die Votenvergabe für die Landtags- und Bezirkstageswahl an.
Um auch junge Menschen für Ämter zu stärken, bestätigte die Grüne Jugend
Unterfranken Gregor M ü nch (Beisitzer im Bezirksvorstand Unterfranken, Schatzmeister im
KV Main-Spessert und Direktkandidat der Grünen Main-Spessert f ü r die Landtagswahl)
und Maria Gößmann (Sprecherin der Grünen Jugend Unterfranken und Sprecherin der
Grünen Jugend Main-Spessart).
Gregor Münch sieht dabei Politik als Gestalter der Zukunft, deshalb dürfen junge
Menschen in Gremien wie dem Landtag nicht fehlen. F ü r ihn sind besonders Klimaschutz
und Bildungerechtigkeit wichtig, jeder Mensch teilhaben kann.
Irina Hönig meinte zu ihrer Wahl, dass sie unglaublich glücklich dar über sei, dass die
Grüne Jugend Unterfranken hinter ihr stehe und sie junge, grüne Perspektiven in der
Politik von Unterfranken einbringen möchte.
Maria Gößmann findet es als positiv, wie sich der Vorstand vergrößert hat. Trotz des sehr
ländlich geprägten Landkreises, kann auf diese Weise Jugendpartizipation auf solche
Weise bei der Grünen Jugend umgesetzt werden. Durch dies Euphorie und Energie wird
ein super Wahlkampf m ö glich sein.
Sie meinte zu ihrem Votom, dass es sehr wichtig sei, für seine Überzeugungen zu
kämpfen sollte. Nur so die Welt zu einer besseren zu gemacht werden.
Die Koordination des Wahlkampfes wurde auf der Bezirksversammlung besprochen, dass
die Grüne Jugend auf den Erfahrungen der Bundestagswahl anknüpfe, die Materialien der
Grünen Jugend Bayern Kampagne nutzen könnte und so flächendeckend Wahlkampf
den Wahlkampf gestalten.